Sie sind hier:  arbeiten Pfeil glossar

Werbeglossar

A


Acrobat Reader

Kostenloses Programm von Adobe, das zum Betrachten von PDF-Dokumenten benötigt wird.
Link zum Thema: http://get.adobe.com/de/reader/

Adobe

Weltweit maßgebender Hersteller von Grafik-Software, die in vielen Sparten als Standard gelten, z.B. Bildverarbeitung: Adobe PhotoShop, Videoverarbeitung: Adobe Premiere, Desktop Publishing: Adobe PageMaker.
Link zum Thema: http://www.adobe.de

AdSense

Programm von Google, mit dessen Hilfe Webseitenbetreiber Anzeigen aus dem AdWords-Programm auf Ihren Seiten schalten können. Mit Hilfe der Google-Technologie wird ermittelt, welche Anzeigen zum Text-Inhalt der Webseite passen. Abgerechnet werden die Clicks auf die Anzeigen.
Link zum Thema: https://adsense.google.de

AdWords

Programm von Google, mit dessen Hilfe Unternehmen zu ausgewählten Suchbegriffen Anzeigen auf den Suchseiten von Google platzieren können. Außerdem können auch Inhalt-spezifische Anzeigen auf den Webseiten von Teilnehmern des AdSense-Programmes geschaltet werden. Abgerechnet wird jeder Click, der zu einem Besuch der Unternehmens-Webseite führt.
Link zum Thema: https://adwords.google.de

AIDA

Werbebotschaften müssen vom Betrachter wahrgenommen und verstanden werden, bevor sie die gewünschte Reaktion bewirken. Die Werbe-Faustformel AIDA hilft, den Wirkungszusammenhang zwischen Botschaft und Reaktion zu verdeutlichen.
A = Attention (Aufmerksamkeit erregen)
I = Interest (Interesse wecken)
D = Desire (Wunsch erzeugen)
A = Action (Reaktion bewirken)

Altarfalz

Falttechnik von Druck-Seiten. Dabei lässt sich eine Doppelseite noch einmal nach beiden Seiten aufklappen.

AltaVista

In den Anfangstagen der Web-Suchmaschine eine der beliebtesten Ihrer Art. Heute fast bedeutungslos bedient sie sich im gemeinsamen Index der Suchmaschine Yahoo.
Link zum Thema: http://de.altavista.com/

Andruck

Probedruck auf einer Druckmaschine zur Kontrolle der Ton- und Farbwerte, die dann mit der Vorlage abgestimmt werden.

Anreißer

Bei Zeitungsartikeln, Web-News und ähnlichen Veröffentlichungen: Zusammenfassende Inhaltsangabe eines längeren Textes an prominenter Stelle, die Lust auf das Weiterlesen macht (auch Teaser genannt).

Anti-Aliasing

Beim Bildschirm wird der Elektronenstrahl durch eine Loch- bzw. Schlitzmaske auf die Leuchtschicht geschossen. Sämtliche Grafiken können nur über diese Lochmaske dargestellt werden. Dadurch entstehen Stufen, die durch das Anti-Aliasing geglättet werden. Die Kanten werden mit Graustufen umgeben, was ein weicheres, aber unschärferes Bild ergibt.

Apple

Warenzeichen und Hersteller des Computer-Systems Macintosh (MAC).
Link zum Thema: http://www.apple.com/de/

ASCII

Abkürzung für American Standard Code for Information Interchange (Amerikanische Standarddarstellung für den Austausch von Informationen). Der ASCII-Standard hat sich in den 60er Jahren zur Zeit der Datenübertragung mittels Telex entwickelt. Für jedes Zeichen gibt es einen Zahlencode, der es ermöglicht, zwischen verschiedenen Systemen Texte auszutauschen. Der ursprüngliche ASCII-Code umfasst aber nur das einfache Alphabet und Steuerungcodes, die z.B. für die Druckersteuerung benötigt werden - insgesamt sind das 128 Zeichen. Nicht berücksichtigt sind darin Sonderzeichen - also deutsche Umlaute, das ß und andere nationale Sonderzeichen, die erst im erweiterten ASCII-Code enthalten sind. Auch heute ist es in der Telekommunikation - etwa per Email - noch unüblich, Sonderzeichen zu verwenden, denn sie werden von anderen Systemen unter Umständen falsch interpretiert.

Attachment

Datei-Anhängsel einer E-Mail (z.B. ein mitgeschicktes Foto)

Auflösung

Unter Auflösung versteht man die Anzahl der waagerechten und senkrechten Bildpunkte (Pixel), aus denen sich ein Monitorbild zusammensetzt. Grundsätzlich gilt: je höher die Auflösung des Bildes, desto detailreicher ist die Darstellung des Bildschirminhaltes und desto größer ist der verfügbare Arbeitsbereich auf dem Bildschirm. Standardauflösungen von Bildschirmen sind 640x480; 800x600; 1024x788; 1152x864; 1280x1024 und 1600x1200. Bei der Gestaltung von Web-Seiten muss die mögliche Auflösung der Monitore immer mit bedacht werden.

B


Bajonett

System um Wechselobjektive an das Kameragehäuse anzubringen.

Balgen

Lichtundurchlässige Verbindung von Objetiv und Kamerabody z.B. bei Fachkameras.

Banner

Ein Banner ist entweder ein Spruchband bzw. ein Transparent oder im Internet eine Werbefläche kombiniert mit einem Link zu der entsprechend beworbenen Web-Seite. Oft wird hierfür ein animiertes GIF benutzt.

BCC

Abkürzung für Blind Carbon Copy (englisch für blinder Durchschlag). Gemeint ist die Kopie einer Email, die an weitere Empfänger geht. Im Gegensatz zur CC erfährt dabei keiner der Empfänger, wer eine solche Kopie erhalten hat.

Beleuchtungsaufbau

Die klassische Beleuchtung in der Fotografie besteht aus Hauptlicht, Aufhellung, Effektlicht und Hinter- bzw. Untergrundbeleuchtung. das Hauptlicht sollte bereits so gesetzt werden, dass die Bildwirkung ohne zusätzliche Leuchten gut ist.

Beschnitt

Beim Vorbereiten von Drucksachen wird an den Rändern des Formats eine Zugabe von 3 bis max. 5 Millimetern gestaltet, die beim späteren Zuschneiden der gedruckten Papierbogen wegfallen kann, ohne dass es inhaltlich oder gestalterisch auffällt. Dieser Beschnitt genannte Bereich ist notwendig, weil beim Zuschneiden und eventuellen Falzen von Drucksachen immer eine Varianz entsteht, die nicht exakt kalkulierbar ist. Durch den Beschnitt wird das Auftreten von Blitzer genannten weißen Bereichen und Randbereichen aus anderen Nutzen der Druckmaschine verhindert.

Bitmap

Bitmap, auch Pixel-Grafik, bezeichnet das grundsätzliche Bildspeicherverfahren, jedem Bildpunkt eine Farbe zuzuordnen - im Gegensatz zur Vektor-Grafik.
Bitmap kann aber auch ganz konkret das Bitmap-Dateiformat .BMP sein.

Bleiwüste

Bei Zeitungen: Textlastige Seiten.

Blendenfleck

Der Blendenfleck ist ein Effekt, der sich in der realen Fotographie dadurch ergibt, daß sich direkt einfallendes Licht zwischen den Linsen eines Kameraobjektives spiegelt. In der EBV wird dieser Effekt gerne künstlich erzeugt.

Blindtext

Sinnfreier Text mit realistischer Wort- und Absatzlänge, der beim Layout von Entwürfen verwendete wird. Gebräuchlichster Blindtext ist der Lorem Ipsum.
Link zum Thema: http://www.blindtexte.de

Blitzer

Auffällige kleine, weiße Randzonen, die entstehen, wenn im Druck zwei Farben nicht passgenau aneinandergedruckt werden. Auch bei fehlendem oder zu geringem Beschnitt können Blitzer entstehen.

Blog

Blog ist die Abkürzung für das Kunstwort Weblog, das sich aus den englischen Begriffen World Wide Web (www) und Log für Logbuch zusammensetzt. Es ist ein als Internetseite geführtes und damit öffentlich einsehbares Tagebuch. Sowohl für den Herausgeber (Blogger) als auch für seine Leser ist das Blog ein einfach zu handhabendes Medium zur Präsentation des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals ausgesuchten Themen oder Hobbys. Aber nicht nur Privatleute veröffentlichen Blogs, auch bei Unternehmen finden sich immer öfter Corporate Blogs zur Unterstützung von Marketingzielen. Oft haben die Besucher eines Blogs die Möglichkeit die Einträge mit Kommentaren oder eigenen Gedanken zu versehen. Blogger vernetzen ihre Webseiten untereinander mit Hilfe von Social Network-Angeboten, Social Bookmark-Diensten oder anderen Mitteln und bilden so die sogenannte Blogosphäre.

Blooming

Effekt der durch starke Überbelichtung in der Digitalfotografie entsteht. Die Lichter im Bild „fressen aus“.

BMP

BMP steht für Bitmap. Bitmapweist in diesem Fall auf das Bitmap-Grafikformat hin, das zwar relativ kompatibel zu vielen Systemen, aber sehr speicherintensiv ist. Bitmap bezeichnet aber auch die Art, wie eine Grafik gespeichert wird.

Bold

Bold bezeichnet eine besonders ausgeprägte Schriftstärke. In Deutsch nennt man diesen Schriftschnitt fett. Bekannt sind außerdem Extra bold und Ultra bold.

Browser

Der Browser ist ein Programm, das Internet-Seiten anfordert, die HTML-Befehle interpretiert und die Seiten auf dem Bildschirm darstellt. Auf diese Weise kann das Internet nach dem Gewünschten durchsucht werden. Das Wort Browser kommt vom englischen Verb to browse, was so viel heißt wie schmökern.
Die bekanntesten Browser sind der Internet Explorer, Firefox, Netscape Navigator, Opera, Konquerer und NCSA Mosaic. Als schnellster Browser für den Macintosh gilt der Safari.

Bruch

Falz durch die Mitte der Zeitung bzw. Falz bei jedem beliebigen Druckprodukt.

Bug

Bug ist die englische Bezeichnung für einen Käfer. Umgangssprachlich nennt man einen Programmfehler auch Bug. Als die Computer noch mit Relais als Schaltelementen funktionierten, störten manchmal Insekten die Datenverarbeitung. Sie krabbelten in die riesigen Computergehäuse und wurden zwischen den Schaltern zerquetscht. Die Programmierer hatten einen Bug in ihrem System. Diese Bezeichnung hat sich bis heute gehalten.

C


Cache

Ein schneller Puffer, der Daten zwischenspeichert und diese sehr schnell wieder zur Verfügung stellen kann. Im Internet merken Besucher einer Webseite den Cache ihres Comuters, wenn sie diese Webseite zum wiederholten mal besuchen. Die Seite lädt die Inhalte nicht über die Datenleitung von Web-Server, sondern aus dem PC-eigenen Cache. Gelegentlich werden dabei zwischenzeitlich aktualisierte Daten der angesteuertern Web-Seite nicht angezeigt, die sich aber mit der Tastenkombination Strg+F5 herstellen lassen.

CC

Abkürzung für Carbon Copy (englische Bezeichnung für Durchschlag). Gemeint ist die Kopie einer Email, die an weitere Empfänger geht. Im Gegensatz zur BCC erfährt der Empfänger, wer eine solche Kopie erhalten hat.

CGI

Abkürzung für "Common Gateway Interface". Der CGI-Standard ermöglicht das Starten von externen Programmen auf dem Web-Server.

Click

Click oder Klick steht zum einen für das ausführende Benutzen einer Maustaste, aber auch für den Aufruf eines Dokumentes im Internet. Ruft ein Besucher insgesamt fünf Seiten einer Web-Seite auf, hatte die Seite fünf Clicks.

Clipart

Fertige oft lizensfreie Bilder, die in andere Programme eingebaut werden können.

CMS

CMS ist die Abkürzung von Content Management System. Mit Hilfe dieser Redaktionssysteme können die Inhalte von Webseiten ohne HTML-Vorkenntnisse gepflegt werden. Meist arbeiten die CM-Systeme mit Datenbanken zusammen und sorgen so für einen schnellen, flüssigen und variablen Inhalt von Internetseiten.

CMYK

CMYK ist die englische Abkürzung von Cyan (Türkisblau), Magenta (Purpurrot), Yellow (Gelb), Key. Es handelt sich um ein Farbmodell, bestehend aus vier subtraktiven Grundfarben für den farbigen Druck auf Papier. Key steht dabei für Black (Schwarz) - in Druckerkreisen auch Tiefe genannt. Durch die Kombination von übereinandergelegten Rasterpunkten dieser vier Farben lässt sich eine breite Farbpalette realisieren. Diese vier Druckfarben sind in Europa genormt, und werden daher auch Euroskala genannt. Eine weitere gebräuchliche Abkürzung ist 4C. Bei der Druckvorbereitung muss ein Farbbild vom computerinternen RGB-Farbsystem in das CMYK-Farbsystem umgerechnet werden, um Druckplatten für diese vier Prozessfarben zu erhalten.

Condensed

Englisch für "kondensiert", "komprimiert", bezeichnet eine besonders enge Schrift, die für die Ausnutzung des Papiers optimiert.

Content

Englisches Wort für Inhalt. Meist im Web verwendeter Begriff. Dort gilt Content als wertvolles Gut bei der Arbeit mit Suchmaschinen und bei der Kundengenerierung. Oft wird Content mit so genannten CMS erzeugt.

Copyright

Urheberrecht - es schützt die Urheber von Texten, Fotos, Kompositionen, Bildern, Programmen und weiteren Kreativleistungen vor missbräuchlicher Verwendung. Details regelt das Urheberrechtsgesetz.

Corporate Design

Das CD ist ein Teilbereich des Corporate Identity; es regelt den visuell-stilistischen Auftritt eines Unternehmens. Typografische Raster, Typografie, Farbkombinationen, Symbole sowie deren Kombination und weitere Elemente des Erscheinungsbildes sind im Coporate Design festgehalten. Damit wird erreicht, daß jeder öffentliche Firmenauftritt identischen Gestaltungsmustern folgt und stets ein gleichbleibendes Imagebild transportiert wird.

Corporate Identity

Vergleichbar mit dem Begriff "Unternehmensphilosophie". Das CI beschreibt den "Charakter" eines Unternehmens, gibt ihm ein Profil, das Verhaltensmuster erklärt, gar vorschreibt. Dem CI untergeordnet ist das Corporate Design, das diese Geisteshaltung in der visuellen Umsetzung der öffentlichen Auftritte des Unternehmens wiederspiegelt.
Das Corporate Identity ist maßgebend für das Image des Unternehmens, das über werbliche Maßnahmen in die Öffentlichkeit transportiert wird. Bei der technischen Angleichung von Produkten hat das Corporate Identity eines Unternehmens und das Image seiner Produktpalette steigende Bedeutung.

Counter

Counter ist die englische Bezeichnung für Zähler. Häufig werden Counter auf Homepages verwendet, um die Besucher zu zählen und die aktuelle Gesamt-Besucherzahl anzuzeigen. Solche Counter sind entweder CGI- oder PHP-Skripte, die auf dem eigenen Web-Server liegen oder man nutzt Dienstleister, die das zählen übernehmen.

CSS

CSS ist die Abkürzung für die HTML-Ergänzungssprache Cascading Stylesheets. Mit Hilfe von CSS können Schriftarten, Farben, Links und weitere Formatierungen vordefiniert werden.

D


DAU

Abkürzung von "Dümmster anzunehmender User". Abwertende Bezeichnung für einen unerfahrenden Computer- oder Internet-Benutzer. Sowohl PC- als auch Web-Seiten-Programmierer versuchen meist, Ihre Projekte möglichst DAU-sicher zu gestalten, was den Nicht-DAUs gelegentlich den ein oder anderen lästigen zusätzlichen Click beschert.

Dead-Link

Ein toter Link. Ein Link der entweder gar kein Ziel hat oder dessen Ziel nicht mehr existiert bzw. umbenannt wurde. Häufig findet man solche Dead-Links bei externen Links, also bei Links die zu Web-Seiten von fremden Betreibern führen. Ändern diese den Aufbau Ihres Webprojektes hat dieses möglicherweise einen Dead-Link auf der eignenen Seite zur Folge.

Deadline

Unwiderruflich letzter Abgabetermin

Denic

Die Denic eG ist eine eingetragene Genossenschaft mit Sitz in Frankfurt am Main und wurde im Dezember 1996 gegründet. Ihre Mitglieder sind Unternehmen, die für ihre Kunden Domains verwalten und sich verpflichtet fühlen, in selbstregulierter Form eine für die gesamte deutsche Internet Community wichtige Dienstleistung zu erbringen: den Betrieb der Registrierungsstelle für die deutsche TLD ".de". Die Denic arbeitet dabei nicht gewinnorientiert, sondern versteht sich als neutraler Non-Profit-Dienstleister für alle in Deutschland am Internet Interessierten. Diese Verpflichtung ist auch an zentraler Stelle im Statut der Denic verankert und damit die Grundlage aller ihrer Aktivitäten.
Link zum Thema: http://www.denic.de

DHTML

Dynamisches HTML heißt diese Abkürzung, was aber ein recht irre führender Begriff ist, denn DHTML ist vielmehr eine auf Javascript basierende Sprache, die lediglich in die HTML eingebettet wird. Nachteil ist, dass nur die neuesten Browser DHTML darstellen können.

Dickte

Die Dickte beschreibt die Gesamtbreite eines Buchstabens inklusive Vorbreite und Nachbreite.

Didot-Punkt

Der Didotpunkt (dd) wurde 1784 von dem französischen Drucker Françoise Ambrois Didot entwickelt und verbreitete sich später in ganz Europa. Ursprünglich hat Didot seinen gleichnamigen Punkt auf genau 0,376065 mm festgelegt, wobei er einfach den französischen Fuß durch 72 geteilt hat. Die Füße der Franzosen waren demnach im Schnitt 27 cm lang. 1973 ist der Didot-Punkt zur besseren Umrechnung auf 0,375 mm abgerundet worden.
Im Maßsystem Didots gibt es noch weitere Einteilungen: Ein Cicero (cc) entspricht der Größe von 12 dd (= 4,5 mm). 4 Cicero ergeben eine Konkordanz (= 18 mm).

DIN-Formate

Alle DIN-Formate haben eine gemeinsame Proportion: das Verhältnis der kurzen zur langen Seite beträgt 5/7 bzw. 1 /Wurzel2. Die kleineren Formate entstehen durch Halbierung des jeweils nächstgrößeren. Dadurch entsteht kein Verschnitt, was das DIN-Format zu einem sehr wirtschaftlichen Papierformat macht.
Die gängigsten Papierformate sind die der DIN-A-Reihe:
DIN A 0 = 841 x 1189 mm
DIN A 1 = 594 x 841 mm
DIN A 2 = 420 x 594 mm
DIN A 3 = 297 x 420 mm
DIN A 4 = 210 x 297 mm
DIN A 5 = 148 x 210 mm
DIN A 6 = 105 x 148 mm
DIN A 7 = 74 x 150 mm

Dithering

Mit Hilfe des Dithering (engl. für zittern, zappeln) können Mischfarben trotz reduzierter Farbpalette durch dicht beieinanderliegende Punkte unterschiedlicher Färbung erzeugt werden. Dieses Verfahren wird oft bei GIF-Dateien verwendet.

DMOZ

DMOZ ist ein Akronym für Directory Mozilla und zeigt damit seine Verbindung zu dem Mozilla-Projekt. Denn wie Mozilla ist auch DMOZ eine Idee, die dem Open Source-Gedanken verpflichtet ist. Daher ist DMOZ auch als ODP (Open Directory Project) bekannt. Es handelt sich dabei um das größte menschlich geschaffene Web-Verzeichnis. Die Daten dieses Verzeichnisses werden unter anderem bei Google, Lycos, Fireball, T-Online, Netscape, HotBot und zahllosen anderen Webseiten verwendet.

Domain

Computer brauchen zur Kommunikation im Internet einen bestimmten Zahlencode, die sogenannte IP-Adresse. Für den Benutzer wäre die Adressierung mit Nummern umständlich; mit dem Domain Name Systems (DNS) wurde daher ein Service eingerichtet, der diesen Nummern bestimmte Namen zuordnet, so wird aus 217.160.175.177 www.plakart.de. Jede Domain führt zu einem Angebot im Internet. Deshalb muss diese weltweit einzigartig bleiben. Eine große Bedeutung kommt den Registrierungsstellen der Domains zu. In Deutschland ist die Denic Registrierungs-Stelle für die TLD ".de".

Dot

Der Begriff Dot kommt aus dem Englischen und heißt Punkt. Damit ist im engeren Sinne kein eigentliches Maßsystem gemeint, denn mit einem Dot ist der kleinste mit einem Drucker darstellbare Bildpunkt gemeint; bei Bildpunkten auf dem Monitor spricht man von Pixel.
Meist wird die Anzahl von Dots auf ein bestimmtes Streckenmaß bezogen. Z.B. bedeutet 300 dpi, dass eine Auflösung mit 300 Punkten auf einer Strecke von einem Inch (= 25,4 mm) gemeint ist. Die Auflösung von 300 dpi entspricht 118 Punkten/cm.

Download

Bezeichnung für das Laden von Daten aus einem Kommunikationssystem wie dem Internet. Bei einem Download werden Programme oder Dateien vom Web-Server auf den eigenen Computer übertragen.

DPI

DPI ist die Abkürzung von dots per inch (engl. für Punkte pro Inch) und bezeichnet ein Punkt-Maßsystem für die Darstellung am Monitor und auf dem Drucker. Der Dot hat dabei keine definierte Größe.

Druckbogen

Ganzer Papierbogen, auf den 4, 8, 16 oder 32 Seiten miteinander auf die Vorderseite und Rückseite gedruckt werden

DTP

Abkürzung von Desktop Publishing. Steht für das Computer-gestützte Entwerfen und Bearbeiten eines Layout.

Dummy

Ein Dummy bezeichnet entweder ein Blind- oder Probelayout für eine Präsentation oder einen Heftplan, Seitenplan oder Seitenspiegel.

Duplex

Der Begriff Duplex wird entweder verwendet, um ein Bild zu bezeichnen, welches aus zwei Farben aufgebaut ist, so dass in beiden Farben eine Tonmodulation sichtbar ist, oder benennt beidseitigen Druck bei Laserdruckern oder Kopierern.

Durchschuss

Der Durchschuss bezeichnet den Zwischenraum zwischen zwei Druck-Zeilen. Der Begriff stammt aus der Bleisatzzeit und bezieht sich auf das nichtdruckende Blindmaterial.

E


EBV

EBV ist die Abkürzung für Elektronische Bildverarbeitung. Digitalisierte Photos oder Grafiken werden mit Hilfe von EBV-Programmen wie Adobe Photoshop am Computer nachbearbeitet.

Eckenbrüller

Bei Zeitungen die Spitzenmeldung in der oberen rechten oder linken Ecke. Meist nur ein Anreißer.

Ente

Falschmeldung. Auch Zeitungsente.

EPS

EPS ist die Abkürzung für Encapsulated PostScript. Es benennt eine Datei, die mit einem PostScript-fähigen Programm erstellt wurde und nun in einem anderen Programm, z.B. einem DTP-Programm, weiterverarbeitet wird. Der Begriff kommt daher, dass dem eigentlichen PostScript-Teil ein Vor- und Nachspann mit wichtigen Datei-Informationen angefügt worden ist.

Euroskala

Genormtes Farbmodell in der Druckindustrie, auch CMYK. Mit den vier Grundfarben Schwarz, Cyan, Magenta und Gelb können farbige Bilder gedruckt werden.

Eyecatcher

Augenfälliges Element, um die Aufmerksamkeit des Betrachters zu wecken

F


Fadenzähler

Der Fadenzähler ist ein Messgerät zum Messen von Linienbreiten. Er besteht aus einer starken Lupe und einer Glasscheibe, auf die eine Messskala graviert ist.

Farbauszug

Für den Druck werden farbige Bilder im Scanner in die vier Farbanteile CMYK zerlegt. Durch den Druck der einzelnen Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz wird das Bild aufgebaut. Ein Synonym dafür heisst Separation oder Farbseparation.

Farbtemperatur

Wird in Kelvin gemessen. Kunstlicht hat eine Verteilungstemperatur von 2800-3200 K, mittleres Tageslicht von 5500-6000 K.

Filmempfindlichkeit

Unter der Filmempfindlichkeit versteht man die Lichtempfindlichkeit von fotografischem Material. Sie wird unter Anderem in DIN, ASA oder ISO angegeben.

Fireball

Ehemals eigenständige Suchmaschine und Verzeichnisdienst, die sich heute aus dem Index von Lycos bedient.
Link zum Thema: http://www.fireball.de

Firefox

Moderner Browser der Open Source Community Mozilla. Dieser Browser hat dem Internet Explorer von Microsoft den Kampf angesagt und besticht vor allem durch eine intuitive Benutzerführung, zahlreiche hilfreiche Features wie Popup-Blocker, Google-Suche und mehr und hat dem IE vor allem in Sachen Sicherheit einiges voraus. Darüber hinaus beherrscht der Firefox moderenes CSS und ist für die Webtechnologien der Zukunft gerüstet.
Link zum Thema: http://www.mozilla.org

Flash

Flash von Macromedia ist ein Programm, zum Erstellen von Animationen. Flash Movies bestehen aus animierter Vektor-Grafik. Es können Pixel-Grafiken und Textfelder eingebunden werden, außerdem kann synchron zur Animation Sound wiedergegeben werden. Aufgrund der Vektor-Grafik sind Flash Movies kompakt genug, um schnell über das Internet wiedergegeben zu werden. Zusätzliche Funktionen (sog. Actions) bieten interaktive Elemente, so dass Flash Movies für Website-Navigation, Spiele, Trickfilme, animierte Logos oder ganze Präsentationen verwendet werden können.
Flash Movies werden entweder als komplette Präsentationen z.B. auf CD-ROMs verwendet oder in HTML-Seiten eingebunden und in Websites integriert. Der FlashPlayer zum Betrachten der Movies ist kostenlos.

Fleisch

Den Freiraum außerhalb eines Buchstabens nennt man Fleisch.

Frame

Frames sind Rahmen, die eine Internet-Seite in mehrere Bereiche aus mehreren HTML-Dokumenten aufteilen, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen. Allerdings können einige Browser Frames nicht richtig darstellen.

FTP

FTP ist die Abkürzung von File Transfer Protocol, ein Standardprotokoll zur Übertragung beliebiger Dateien im Internet, das von fast allen Browsern unterstützt wird. Auf diese Weise kann Software über das Internet auf den eigenen Computer geholt werden (Download). Auch der umgekehrte Weg funktioniert. Mit speziellen Programmen werden die zu veröffentlichende Seiten auf Web-Server geladen (Upload) und können so mit einem Browser betrachtet werden.

G


Gemeine

Gemeine sind die Kleinbuchstaben des Alphabets. Sie werden auch als Minuskel bezeichnet.

Geviert

Das Geviert ist eine typografische Maßeinheit aus der Zeit des Bleisatzes, die auch heute beim Satz am Computer noch Verwendung findet. Es entspricht einer quadratischen nicht druckenden Fläche, deren Seitenlänge gleich der Höhe des Schriftkegel ist. Durch Teilung des Gevierts entstehen Halbgeviert, Viertelgeviert und Achtelgeviert. Der übliche Wortabstand etwa beträgt ein Drittelgeviert; Gedankenstrich, Bis-Strich, Minus und heute auch Streckenstrich sind Halbgeviertstriche.

GIF

Abkürzung von "Graphics Interchange Format". Bezeichnet ein von CompuServe initiiertes Grafik-Format mit geringem Qualitätsverlust, bestehend aus maximal 256 Farben. Das GIF-Format eignet sich für Bilder, die geringe Farbtiefen aufweisen. Zum Abspeichern von Fotos wird das JPG-Format bevorzugt. Durch Farbreduzierung kann die GIF-Datei verkleinert werden, außerdem kann ein GIF einen Farbbereich transparent dargestellen. Als Bildersequenz heißt es "Animiertes GIF" und findet häufig Verwendung als Werbebanner im Internet.

Google

Weltweit Markt führende Suchmaschine mit 4 bis 5 Millarden gelisteter Webseiten. Wer im Internet gefunden werden möchte, muss bei Google gelistet sein. Alle übrigen Suchmaschinen wie MSN, Yahoo, Altavista, Lycos und Fireball haben nur noch marginale Bedeutung und benutzen mittlerweile zum Teil identische Technologien. Inzwischen bietet Google auch weitere Dienste wie etwa die Anzeigenprogramme AdWords und AdSense an.
Link zum Thema: http://www.google.de

Graukarte

Um Farbabweichungen zu vermeiden, wird in einer Testaufnahme eine neutrale Graukarte vor dem Aufnahmeobjekt platziert. Anschließend werden mit der Pipette der Bildbearbeitungssoftware die Abweichungen angeglichen und die Werte für weitere Aufnahmen gespeichert.

Grundlinie

Untere Grenze einer Minuskel ohne Unterlänge.

H


Hausfarbe

Buntfarbe, die ein Kunde generell und unverändert für alle seine Veröffentlichungen benutzt. Oft als Pantone-Farbe definiert.

Headline

Überschrift, Schlagzeile

High Key

Stil in der Fotografie, bei dem weiße oder helle Farbtöne überwiegen. Das Bild kann auf den Betrachter überbelichtet wirken.
Das Gegenteil dazu ist die Low Key-Technik.

HKS

Farbmodell, bestehend aus 86 Farbtönen, die in Bezug auf verschiedene Papiersorten gemischt werden, um eine einheitliche Farbgebung in verschiedenen Medien zu erreichen. HKS-Farben gibt es für Lacke, Bauten, Textilien, Kunststoffe und für den Druck. HKS deutet auf die Hersteller: H = Hostmann-Steinberg GmbH; K = K + E Druckfarben; S = H. Schmincke & Co.

Hochzeit

Irrtümlich doppelt gesetztes Wort (Druckfehler).

Host

Host bezeichnet einen Computer, der als Web-Server Informationen bereithält, diese Domains zuordnet und Verbindungen im Internet herstellt.

HTML

Die Hypertext Markup Language (HTML) ist eine Auszeichnungssprache, die die Struktur eines Dokuments festlegt. HTML stellt Steuerkommandos zur Verfügung, so dass neben reinen Texten auch Grafiken, Multimedia-Elemente und Querverweise (Link) in andere Dokumente verwendet werden können. Die letzte offizielle Fassung von HTML vor der Veröffentlichung von XHTM 1.0 war die Version HTML 4.01. Definiert, entwickelt und überwacht wird die Sprache vom World Wide Web Consortium W3C.

HTTP

HTTP ist die Abkürzung von Hyper Text Transfer Protocol, ein standardisiertes Protokoll, über das Web-Server und Browser miteinander HTML-Dateien austauschen können.

Hurenkind

Wenn die letzte Zeile eines Absatzes am Anfang einer Spalte steht, spricht man vom Hurenkind. Ganz ähnlich ist der Schusterjunge.

I


Iframe

Inline Frame (I-Frame). Eine Frame-Lösung, die beim modernen Browser ohne Nutzung eines Frame-Sets intergriert werden kann. Allerdings stellt der Iframe ein mögliches Sicherheitsproblem dar, weshalb viele User den Iframe deaktivieren.

Internet Explorer

Marktführender Browser von Microsoft. Durch die Integration in das Betriebsystem Windows ist das abkürzend auch IE genannt Programm heute der verbreiteteste Browser weltweit.

Interpolation

Verschlechterung der Bildqualität durch Herunter- oder Hochrechnen der Datenmenge.

IP-Adresse

Computer brauchen zur Kommunikation im Internet einen bestimmten Zahlencode, die sogenannte IP-Adresse ("Internet Protocol Adress"). Die IP-Adresse ist eine Kombination von vier Zahlen zwischen 0 und 255, die durch Punkte getrennt sind (z.B. 217.160.175.177). Um den Umgang mit den IP-Adressen zu vereinfachen wurde das sogenannte Domain-Name-System (DNS) eingeführt.

Italic

Englische Bezeichnung für Kursiv.

J


Java

Java ist eine Programmiersprache, die 1994 das Unternehmen Sun Microsystems auf den Markt brachte. Sie eignet sich besonders für das Internet und ermöglicht es, dass so genannte Java-Applets vom Browser ausgeführt werden können. Mit Java-Applets können die Programmierer Zerstörungen auf PCs anrichten. Viele Internet-Nutzer deaktivieren daher Java in Ihrem Browser.

Javascript

Javascript ist eine eigene Programmiersprache, die von Java abgeleitet und ähnlich C++ ist. Sie ist in den meisten Browsern enthalten und bietet die Möglichkeit, HTML-Seiten interessanter und interaktiv zu gestalten. Großer Nachteil von JS ist, dass der Benutzer sie im Browser abschalten kann, um Pop-Up-Fenster zu verhindern oder Sicherheitsmängel zu umgehen.

JPG

Das JPG, auch JPEG (Joint Photographic Experts Group), ist ein vor allem im Internet häufig verwendetes Bildformat und kann bis zu 16,7 Millionen Farben darstellen. Farbreduzierung wie beim GIF-Format ist nicht möglich, beim JPEG wird durch Datenreduktion die Dateigröße verringert, hierdurch können allerdings unschöne Komprimierungsmuster enbstehen.

Jungfrau

Fehlerfrei gesetzte, vom Korrektor nicht "besudelte" Satzspalte.

K


Kapitälchen

Schriftschnitt. Dabei werden alle Buschstaben groß geschrieben, der große Anfangsbuchstabe ist deutlich größer.

Kolumne

Eine Kolumne ist a) eine Satzspalte; b) in Redaktionen eine fertig umbrochene Seite; c) eine wiederkehrende Rubrik eines Autors.

Korrekturzeichen

Eindeutiges und einfaches System zur gegenseitigen Verständigung, um Texte zu korrigieren.

Kursiv

Schriftschnitt. Kursiv war früher eine eigenständige Buchschrift für kleinformatige, preiswerte Klassiker-Ausgaben. Die Linienführung ließ mehr Text auf kleinem Raum zu. Erst später wurde die Kursiv zur Auszeichnungsschrift. International wird sie Italic genannt. Schriften, die nicht kursiv "geschnitten" sind, sondern nur schräggestellt, heißen Oblique (Geneigt, Pseudokursiv).

L


Laufweite

Die Laufweite ist die relative Länge einer Schrift, die auch durch den Wortabstand bestimmt wird. Im engeren Sinne ergibt die Laufweite sich jedoch durch den Buchstabenabstand und die Breite der Punze. Der Buchstabenabstand ist seinerseits durch die Dickte eines Zeichens, bestehend aus dem druckenden Buchstabenbild und der Vor- und Nachbreite, bestimmt. Nachbreite des vorangehenden und Vorbreite des folgenden Zeichens ergeben also den Buchstabenabstand.

Layout

Grafischer Entwurf mit Text-Satz (meist Blindtext) und Anordnung von Bildern und Grafiken sowie weiteren gestalerischen Mitteln. Vor dem DTP-Zeitalter wurde meist "auf Papier" gestaltet, heute erfolgt das Layout am Bildschirm.

Leiche

Vergessen gegangenes Wort oder Textteil (Gegenstück zu "Hochzeit", ein doppelt gesetztes Wort).

Leonardo

Computerkarte für den Macintosh zur Datenübertragung per ISDN.

Link

Links, auch Hyperlinks genannt, sind Verbindungen zwischen Dokumenten, durch deren Aktivierung ein Wechsel zu dem anderen Dokument, das sich nicht auf demselben Web-Server befinden muss, erfolgt. Diese Querverweise in HTML-Seiten erkennt man an der farbigen Markierung oder an der Unterstreichung. An diesen Stellen verändert sich auch die Form des Mauszeigers. Durch Anwahl eines mit einem Link versehenen Elements wechselt man zu dem verknüpften Dokument.

Linux

"Open Source"-Betriebsystem auf Unix-Basis. Wird häufig auf dem Web-Server verwendet, findet aber auch immer mehr im Heim-PC-Bereich Verwendung.
Link zum Thema: http://www.linux.org/

Lorem Ipsum

Blindtext-Klassiker für Layout-Entürfe in Print- und Web-Design.

Low Key

Stil in der Fotografie, bei dem schwarze oder dunkle Farbtöne überwiegen. Das Bild kann auf den Betrachter unterbelichtet wirken.
Das Gegenteil dazu ist die High Key-Technik.

Lycos

Suchdienst und Verzeichnis. Auch Anbieter von Web-Mail und ähnlichen kostenlosen Angeboten.
Link zum Thema: http://www.lycos.de/

M


Macintosh

(kurz: MAC) Computersystem von Apple Computer USA; findet vor allem im grafischen Gewerbe Verwendung.
Link zum Thema: http://www.apple.com/de/

Majuskel

Majuskeln (lat. major = "größer") sind die Großbuchstaben des Alphabets. Sie werden auch als Versalien bezeichnet.

META-Tags

Im HTML-Quellcode einer Webseite versteckte Text- und Programm-Schnipsel, die Informationen über Inhalt, Autor und Herkunft einer Web-Page enthalten.

Minuskel

Minuskeln (lat. minor = kleiner) sind die Kleinbuchstaben des Alphabets. Sie werden auch als Gemeine bezeichnet.

Mittellänge

Der Teil eines Buchstabens, der zwischen Grundlinie und Schriftgrundlinie liegt. (siehe auch: Oberlänge, Unterlänge, Schriftgrad, Versalhöhe)

Moiré

Interferenzmuster in gerasterten Bildern, welches entsteht, wenn ein bereits gerastertes Bild nochmals eingescannt wird. Ein Objektmoiré entsteht, wenn die Vorlage eine feine Struktur aufweist, wie Stoff oder Lautsprecherboxen.

Mozilla

Kerntechnologie mehrerer Browser, z.B. Internet Explorer, Firefox und Netscape Navigator. Außerdem Name der Open Source Entwickler Community, die diese Kerntechnologie weiterentwickelt und vertreibt.
Link zum Thema: http://www.mozilla.org/

MSN

Microsoft Network - Internetportal von Microsoft, auf dem unter anderem auch die eigene Suchmaschine Bing betrieben wird, die in direkter Konkurrenz zu Google entwickelt wurde.

N


Nachbreite

Der sich einem Buchstaben anschließende Freiraum heißt Nachbreite, der vorangehende Vorbreite. Vor- und Nachbreite dienen zur Regulierung des Buchstabenabstands (Laufweite). Theoretisch sollten die Buchstaben alle den gleichen Abstand aufweisen, praktisch umgesetzt hätte das zur Konsequenz, dass insbesondere runde Buchstaben scheinbar größere Zeichenabstände besäßen. Deshalb werden bei solchen Buchstaben Vor- und Nachbreite reduziert, damit die Abstände optisch gleich weit erscheinen.

Neger

Lichtschluckende Stellwände/ Vorhänge um Fremdlichteinfall zu kompensieren.

O


Oberlänge

Einige Gemeine ("f" oder "l") reichen über die Schriftgrundlinie hinaus. Dieser Teil wird Oberlänge oder auch Oberband genannt. (siehe auch: Mittellänge, Unterlänge, Schriftgrad, Versalhöhe)

Oblique

Elektronisch schräg gestellte Schrift. Im Gegensatz zum Schriftschnitt Kursiv. Oblique wird daher auch Pseudokursiv genannt.

ODP

Abkürzung für Open Directory Project; auch bekannt als DMOZ. Größtes menschlich geschaffenes Webverzeichnis.

Open Source

Open Source steht frei übersetzt für öffentlicher Programmcode. Womit gemeint ist, dass der Quellcode einer Software oder eines Online-Projektes zur freien Weiterentwicklung und Weiterverwendung zur Verfügung steht. Bekannteste Open Source Lösung ist sicherlich das Betriebssystem Linux.

Opera

Opera gilt als schnellster Browser im Web. Die strenge HTML-Auslegung des norwegischen Programmes macht vielen Webseiten-Bereibern und Programmierern zu schaffen.
Link zum Thema: http://www.opera.com

OSX

Abkürzung von Operating System X (Römisch 10). Bezeichnet die Versionsnummer 10 des Betriebssystems von Apples Macintosh-Rechnern.

Outline

Umriss, Kontur

P


Page

(auch Web-Page) Internetseite, HTML-Dokument.

PageRank

Ein für die Suchmaschine Google maßgeblicher Index. Er kennzeichnet die Gewichtung einer Domain im Google-Index. Je mehr externe Links zu einer bestimmten Seite führen, desto höher der PageRank. Je höher der PageRank einer Seite, desto besser die Platzierungen innerhalb der Google Suchergebnisse.

Pantone

Farbstandard zur Normierung von Buntfarben. Der Pantone-Farbfächer erleichtert allen Machern die gemeinsame Sprache. Es gibt 729 Pantone-Farbtöne, 7 Metallic- und 7 Leuchtfarben. Für die Zeitung existiert noch kein Pantone-Standard. Ein anderer Standard heisst HKS.

PDF

Abkürzung für Portable Document Format. Von Adobe entwickeltes Datenformat, das Plattform übergreifend auf MAC-, Windows- und Linux-Systemen gelayoutete Seiten ohne Qualitätsverlust darstellen kann. Bei hoher Datendichte, geringer Datei-Größe und nahezu 100-prozentiger Kompatibilität ist PDF das geeignetste Dokumenten-Format für den Austausch im Internet, zumal es auch für hochqualitativen Druck noch verwendet werden kann. Zum Betrachten der PDF-Dokumente stellt Adobe kostenlos den Acrobat Reader zur Verfügung.

Perl

Skript-Sprache, die häufig zur Programmierung von CGI-Anwendungen benutzt wird.

PHP

PHP ist eine Skriptsprache mit großer Funktionsvielfalt. Die Buchstaben PHP sind eine sich auf sich selbst beziehende Abkürzung, die bedeutet PHP: Hypertext Preprocessor. PHP findet vor allem in der Zusammenarbeit mit HTML Verwendung, um Webseiten dynamische Inhalte zur Verfügung zu stellen. PHP unterstützt eine grosse Anzahl an Datenbanken wie etwa MySQL.

Pica-Punkt

Ein Punkt des Pica-Systems entspricht 0,351 mm.
Im Pica-Maßsystem gibt es noch weitere Einteilungen: 12 point = 1 pica (= 4,23 mm); 6 pica = 1 inch (= 25,4 mm).

Pixel-Grafik

Eine Pixel-Grafik (auch Bitmap) ist eine Grafikdatei, bei der die Daten als Bildpunkte gespeichert werden - im Gegensatz zur Vektor-Grafik. Ein Foto zum Beispiel ist stets eine Pixel-Grafik.

Plakart

Kunstwort zusammengesetzt aus Plakat und Art (engl. für Kunst), Name einer Neuenrader Agentur für Werbung, Kommunikation und Marketing.

Plug-In

Ein Plug-In ist ein Zusatzmodul, das nicht zur Grundversion einer Software gehört. Mit Hilfe eines Plug-Ins werden im Browser zum Beispiel Flash-Dateien angezeigt. Da Plug-Ins nicht zur Original-Software gehören müssen sie oftmals per Download nachträglich besorgt und hinzuinstalliert werden.

Podcast

Das Kunstwort Podcast setzte sich aus den Wörtern iPod (MP3-Player des Herstellers Apple) und Broadcast (engl. für Rundfunk) zusammen. Podcasting bezeichnet das Produzieren und Anbieten von Mediendateien (Audio oder Video) über das Internet und wird zu den Web2.0-Entwicklungen gezählt. Ein Podcast ist der Medienkanal, in dem der Anbieter seine Beiträge zur Verfügung stellt. Diesen Kanal können die Empfänger mit Hilfe von spezieller Abonnement-Software, sogenannte Feedreader, regelmäßig abrufen und erhalten so automatisch immer die aktuellen Beiträge, die sie auf ihrem Computer abrufen oder auf ihren MP3-Player übertragen können.

Pop-Up-Fenster

Separates Fenster, dass sich beim Besuch einer Website automatisch öffnet. Diese Funktion wird häufig für Werbebotschaften genutzt, bzw. missbraucht und kann durch Abschalten von Javascript in den Einstellungen des Browsers unterbunden werden. Bei eingeschaltetem Javascript hat sich gerade ein Pop-Up-Fenster mit dieser Seite geladen.

Präsentation

Vorstellung einer Werbeidee oder Kampagne beim Kunden

Product Placement

Alternative zur traditionellen Fernseh-Werbung und bezeichnet den Ersatz eines No-Name-Produktes in der Handlung eines Spielfilms (oder eines Buches) durch ein Marken-Produkt.

Proof

Probedruck, welcher für Bilder und Farben zur Anwendung kommt.

Protokoll

Ein Protokoll beschreibt die Weise, wie zwei Computer Daten miteinander austauschen (z.B. HTTP oder FTP)

Punkt

Typografisches Maßsystem: Am gebräuchlichsten sind der Didot-Punkt und der Pica-Punkt.

Punze

Den Freiraum innerhalb eines Buchstabens nennt man Punze. An der Punzenbreite orientiert sich auch die Laufweite.

Q


Querverweis

Verbindung zwischen Dokumenten, auch Link oder Hyperlink.

R


RAW

Binärdatei, welche 16 Bit pro Kanal speichern kann und mit verlustfreier Kompression auf dem Speichermdium abgelegt wird.

RGB

Additives Farbmodell aus den Grundfarben Rot, Grün, Blau. Mit diesen Farben arbeiten alle Bildschirme. Additiv deshalb, weil es sich um Lichtfarben handelt. Je mehr Farben ineinander gemischt werden, desto heller wird das Ergebnis. In der Mischung ergeben alle drei Farben Weiss. Im Gegensatz dazu basiert das subtraktive Farbmodell auf CMYK. Hier ist es genau umgekerht: Je mehr Farben hinzu gefügt werden, desto dunkler wird es, das Licht wird "abgezogen".

RSS

RSS (Really Simple Syndication) ist ein Web2.0-Service auf Webseiten, der ähnlich einem Nachrichtenticker die Überschriften von neuen Beiträgen mit einem kurzen Textanriss und einen Link zur Originalseite enthält. Die Bereitstellung von Daten im RSS-Format bezeichnet man auch als RSS-Feed. Dieser Nachrichtenkanal liefert dem Abonnenten mit Hilfe spezieller Software - so genannte Feedreader - automatisch immer die neuesten Beträge des entsprechenden RSS-Feed.

S


Safari

Der Safari-Browser gilt als Schnellster für den Macintosh. Läuft allerdings nur unter dem neuen Betriebsystem Mac OSX.
Link zum Thema: http://www.apple.com/de/safari/

Scheimpflug

Alle Bildpunkte werden scharf abgebildet, wenn sich Bild-, Objektiv- und Schärfeebene in einer gemeinsamen Schnittgeraden treffen.

Schimmelbogen

Wenn in der Druckmaschine zwei Bogen statt nur einem eingezogen werden, bleibt einer unbedruckt weiß. Moderne Maschinen besitzen eine Kontrollvorrichtung, die das verhindert.

Schnellschuss

Besonders eiliger Auftrag, für den alles andere liegen gelassen werden muss.

Schriftfamilie

Der Begriff Schriftfamilie bezeichnet alle Varianten des Schriftbildes einer Schrift. Innerhalb dieser kommen unterschiedliche Laufweiten, Strichstärken usw. vor. Deshalb wird eine Schriftfamilie unterteilt. Diese Unterteilung heißt Schriftschnitt.
Eine Schriftfamilie wäre bspw. die Computerschrift Arial, von der es verschiedene Schriftschnitte wie Arial fett, Arial kursiv etc. gibt. Eine Schriftfamilie wird oft auch Schriftart genannt, doch wird dieser Begriff auch benutzt, um einen besonderen Schriftschnitt zu bezeichnen, weshalb er etwas ungenau ist

Schriftgrad

Der Schriftgrad erstreckt sich von der Oberkante eines Buchstabens mit Oberlänge bis zur Unterkante eines Buchstabens mit Unterlänge. Der Schriftgrad wird in Punkt angegeben.
(siehe auch: Oberlänge, Mittellänge, Unterlänge, Versalhöhe)

Schriftgrundlinie

Obere Grenze einer Minuskel ohne Oberlänge.

Schriftkegel

Der Begriff Schriftkegel stammt noch aus der Zeit des Bleisatz und bezeichnete eine Größe, die oben und unten in etwa um das Maß eines Versalakzents größer als der Schriftgrad war. Durch diesen Fleisch genannten Freiraum ergibt sich der Mindestzeilenabstand.

Schriftschnitt

Innerhalb einer Schriftfamilie unterscheidet man die verschiedenen Schriftschnitte, in deren Namen die Schriftmerkmale wie Breite, Stärke und Lage eingehen. Bekannt sind die folgenden Bezeichnungen:
Extra Condensed, Condensed, Compressed, Narrow, Normal, Regular, Expanded, Extra Expanded, Thin, Ultralight, Extralight, Light, Roman, Book, Regular, Normal, Semibold, Medium, Bold, Heavy, Extrabold, Black, Regular, Italic, Oblique, Slanted

Schusterjunge

Wenn die erste Zeile eines neuen Absatzes am Ende einer Spalte steht, spricht man von einem Schusterjungen. Vor allem in der Schweiz spricht man in diesem Fall auch von einem Waisenkind.
Ein ähnliches Absatz/Spalten-Problem ist das Hurenkind.

Scribble

Schneller handgezeichneter Entwurf, um Form und Gestaltung eines Werbemittels aufzuzeigen

SEO

Abkürzung für Search Engine Optimisation (Suchmaschinen-Optimierung); bezeichnet die Programmierung, Betextung und Verlinkung einer Homepage, die darauf abzielt, die Homepage für bestimmte Suchbegriffe besonders gut in mehreren Suchmaschinen zu platzieren.

Serifen

Serifen nennt man die Querstriche an den Enden der Grundstriche von Buchstaben. Sie geben dem Auge in Leserichtung mehr Halt. Serifen lassen den Text weicher erscheinen. Forschungen ergaben, das Worte meistens als Gesamtes erfasst und mit den erlernten Mustern im Gehirn verglichen werden. Serifen helfen, diese Muster zu erkennen. Serifen beschleunigen also den Lesevorgang. Serifen-Schriften sind deshalb am besten für den Fließtext geeignet. Sie lassen sich gut mit serifenlosen Schriften (z.B. Überschriften) kombinieren. Bei kleinen und sehr großen Schriftgrößen sind Serifen-Schriften schlechter lesbar.

Sitemap

Die Sitemap ist eine Übersicht, die die komplette Link- bzw. Navigations-Struktur eines Web-Auftrittes zeigt. Dort finden Besucher auf einen Blick alle Informationen, die eine Seite zu bieten hat, was vor allem bei größeren Projekten mit verschachtelten Menü-Strukturen sehr hilfreich sein kann.

Social Bookmark

Social Bookmarks sind Internet-Lesezeichen im Web2.0, die über eine Webseite oder über Browser-Technologie von vielen verschiedenen Benutzern gesammelt und gemeinsam genutzt werden können. So genannte Social-Bookmark-Netzwerke - wie etwa Delicious, Digg oder Mister Wong - können neben dem Sammeln von Links, Nachrichten und Blog-Beiträgen auch zum Sammeln von Videos, Fotos oder Podcast-Angeboten konzipiert sein. Angemeldete Nutzer können dort eigene Lesezeichen hinzufügen, löschen, bewerten und mit Kategorien oder Schlagwörtern versehen. Darüber hinaus haben die Nutzer die Möglichkeit, die Sammlungen der anderen Nutzer einzusehen und mitzunutzen.

Social Network

Social Networks oder Soziale Netzwerke sind Online-Portale auf Web2.0-Basis, die ihren Benutzern eine gemeinsame technische Plattform zum Informationsaustausch bieten. Typische Vertreter sind Dienste wie StudiVZ, Xing oder MySpace. Hier haben angemeldete Besucher die Möglichkeit ein persönliches Profil zu erstellen, ein Adressbuch zu führen, andere Mitglieder kennenzulernen und ihnen Nachrichten zu schreiben. Auch das Führen eines eigenen Blog ermöglichen viele der Sozialen Netzwerke. Kritisch ist häufig die datenschutzrechtliche Seite dieser Dienste zu betrachten.

Soft Box

Rechteckiger Lichtformer der als Aufsatz vor Blitzlampen angebracht wird, um diffuses Licht mit wenig Schattenbildung zu erhalten.

Spitzmarke

Bei Zeitungen Orts- und Autorenangabe für oder nach einem Text-Beitrag.

Subline

Unterschrift; sollte wie auch die Headline die Kernaussagen der Werbebotschaft beeinhalten.

Suchmaschine

Online-Dienst, der zum Recherchieren im Internet dient. Mit Hilfe von Suchmaschinen finden Internet-Nutzer die passenden Web-Seiten zu ihren eingegebenen Begriffen. Meist bezieht sich das gezeigte Ergebnis direkt auf den Text-Inhalt einer Web-Seite. Etwas aus der Mode gekommen sind so genannte META-Suchmaschinen, die die META-Tags einer Webseite durchsuchen und so an die relevanten Informationen kommen. Die international bekanntesten und beliebtesten Suchmaschinen sind Google, Yahoo und MSN. Mit Suchmaschinen sind auch Berufe wie der des Seo entstanden.

SWF

SWF (Shockwave Flash) ist das Dateiformat der kompilierten (abspielbaren) von Macromedia Flash.

T


Teaser

Der Teaser wird auch Anreißer genannt und stellt eine knappe und zum Weiterlesen animierende Zusammenfassung eines längeren Textes dar. Der Teaser wird meist auf der ersten Seite einer Veröffentlichung platziert.

Texter

Der Texter entwirft Texte, Schlagzeilen, Slogans etc. – zugleich wirkt der Texter als Konzeptionist – er ist als Kreativer zumeist von Beginn an mit der Gestaltung des Werbemittels vertraut.

TLD

Abkürzung von Top-Level-Domain. Beschreibt den Buchstabencode hinter dem Domain-Namen. Generell unterscheidet man zwischen generischen Top Level Domains (gTLDs) wie .com oder .info, Länderkürzel-Top Level Domains (abgekürzt ccTLDs für country code) wie .de oder .at oder gesponserten Top Level Domains (sTLD) wie etwa .aero (für Luftfahrtunternehmen) oder .travel (für Reiseunternehmen).

TMS

Das Team Management System TMS ist ein international führendes Modell für wertschätzende Personal-, Team- und Organisationsentwicklung. Die Methoden dienen der Verbesserung von Teamleistungen in Unternehmen und Organisationen.

Tüttelchen

Anführungszeichen.

Typografie

Die typografische Form beinhaltet die Gestaltung des Textes, der Headline usw. Der Typograf nutzt die Darstellungsformen der Schrift, das heißt die Wahl der eigentlichen Schrift, des Schriftschnittes (fett, halbfett etc.) der Ausrichtung (rechts-, linksbündig, zentriert), des Durchschusses (Zeilenabstand) und viele andere Möglichkeiten.

Ü


Überdrucken

Lasierendes Ue-bereinanderdrucken von Farben, so dass sich die Farbschichten mischen. Aus Magenta und Gelb entsteht im Übereinanderdruck Rot. Kann auf dem Bildschirm nur teilweise dargestellt werden.

Überfüllen

Verfahren, das beim Mehrfarbendruck dafür sorgt, dass zwei aneinander grenzende Flächen sich leicht überlappen, damit keine Blitzer entstehen. Die hellere Farbe sollte stets die dunklere überlappen. Übergriff ist ein anderer Ausdruck dafür. für das "wachsende" Element wird "überfüllen" verwendet, für das Element, welches weniger breit zeichnet, "unterfüllen".

U


Umbruch

Ausdruck für das Zusammenstellen aller Satz- und Bildelemente zu ganzen Druckseiten. Heute ist Umbruch ein Synonym für Layout.

Unterlänge

Einige Gemeine ("g" oder "p") ragen unter die Grundlinie hinaus. Dieser Teil wird Unterlänge oder auch Unterband genannt. (siehe auch: Oberlänge, Mittellänge, Schriftgrad, Versalhöhe)

URL

URL ist die Abkürzung von Universal Resource Locator und ist die Bezeichnung für Internet-Adressen, welche meist die Struktur http://www.domain.tld/pfad/dateiname besitzen. Der Pfad- und Dateiname bestimmt, welches Dokument vom Server über das Netz geholt und auf dem Bildschirm angezeigt werden soll.

User

Englisch für Nutzer. Meint einen Computer- oder Internet-Benutzer.

V


Vakat

Eine unbedruckte Seite. Bei Büchern vorn im Titelbogen.

Vampir-Effekt

Der ungewollte Umstand, dass eine Werbung über ihren Inhalt die volle Aufmerksamkeit auf sich zieht und damit der beworbene Artikel oftmals nicht mehr wahrgenommen wird. Der Beworbene erinnert sich zwar an die Werbung aber nicht mehr an das beworbene Produkt.

Vektor-Grafik

Grafikdatei, bei der die Daten in Form von mathematischen Funktionen abgespeichert werden. Im Gegensatz zur Pixel-Grafik ist die Vektor-Grafik ohne Qualitätsverlust stufenlos von der Briefmarke bis zur Plakat-Wand skalierbar. Vektor-Grafiken können jedoch nur geometrische Figuren und deren Kombinationen darstellen. Ein Foto ist als Vektor-Grafik nicht umsetzbar.

Versalhöhe

Die Versalhöhe ist die Höhe einer Versalie ab der Schriftgrundlinie aufwärts. (siehe auch: Oberlänge, Mittellänge, Unterlänge, Schriftgrad)

Versalien

Versalien (von lat. versus = "Zeile") sind die Großbuchstaben des Alphabets. Sie werden auch als Majuskel bezeichnet. Eine Versalienschrift ist eine Schrift, die nur Großbuchstaben aufweist.

Verzeichnis

Verzeichnisse oder Verzeichnisdienste dienen wie die Suchmaschine der Recherche im Web. Im Gegensatz zur Suchmaschine, die meist den kompletten Inhalt von Webprojekten durchsuchen lässt, ist das Verzeichnis eine geführte Suche, die meist nur angemeldete Seiten nach einer Vorauswahl zulässt und dann bestimmten Kategorien zuordnet. Eines der bekanntesten und verbreitesten Verzeichnisse ist DMOZ, aber auch Yahoo zählt zu einem der größten Web-Verzeichnisse.

Verzeichnis

Verzeichnisse oder Verzeichnisdienste dienen wie die Suchmaschine der Recherche im Web. Im Gegensatz zur Suchmaschine, die meist den kompletten Inhalt von Webprojekten durchsuchen lässt, ist das Verzeichnis eine geführte Suche, die meist nur angemeldete Seiten nach einer Vorauswahl zulässt und dann bestimmten Kategorien zuordnet. Eines der bekanntesten und verbreitesten Verzeichnisse ist DMOZ, aber auch Yahoo zählt zu einem der größten Web-Verzeichnisse.

Vivisimo

Clustersuchmaschine, die ihre Ergebnisse aus den Ergebnissen anderer Suchmaschinen zieht und diese nach Themen, Domains und relevanten Suchbegriffen gruppiert.
Link zum Thema: http://de.vivisimo.com/

Vorbreite

Der einem Buchstaben vorangehenden Freiraum heißt Vorbreite, der sich anschließende Nachbreite. Vor- und Nachbreite dienen zur Regulierung des Buchstabenabstands(Laufweite). Theoretisch sollten die Buchstaben alle den gleichen Abstand aufweisen, praktisch umgesetzt hätte das zur Konsequenz, dass insbesondere runde Buchstaben scheinbar größere Zeichenabstände besäßen. Deshalb werden bei solchen Buchstaben Vor- und Nachbreite reduziert, damit die Abstände optisch gleich weit erscheinen.

W


W3C

Das World Wide Web Consortium (W3C) ist ein internationales Konsortium, in dem Mitgliedsorganisationen, ein fest angestelltes Team und die Öffentlichkeit gemeinsam daran arbeiten, Web-Standards zu entwickeln. Ziel des W3C ist es, dem World Wide Web dadurch seine vollen Möglichkeiten zu erschließen, dass Protokolle und Richtlinien entwickelt werden, die ein langfristiges Wachstum des Web sichern. W3C entwickelt Standards und Richtlinien für HTML, XML, CSS und weitere Web-Sprachen und -Anwendungen.

Waisenkind

Wenn die erste Zeile eines neuen Absatzes am Ende einer Spalte steht, spricht man vor allem in der Schweiz von einem Waisenkind. In Deutschland nennt man diesen Fall meist Schusterjunge.
Ein ähnliches Absatz/Spalten-Problem ist das Hurenkind.

Web-Page

(auch nur Page) Internetseite, HTML-Dokument.

Web-Server

Ein Web-Server ist ein Computer, der Informationen bereithält, sie einer Domain zuordnet und Verbindungen im Internet herstellt.

Web2.0

Der Begriff Web2.0 steht für eine Reihe interaktiver Angebote im Internet und bezieht sich dabei vor allem auf die geänderte Wahrnehmung des Webs. Vor dem Web 2.0 waren die Nutzer des Internets reine Leser oder Kunden. Diese passive Haltung hat sich mit Hilfe einiger neuer Techniken grundlegend geändert. Die Benutzer erstellen und bearbeiten Inhalte immer öfter selbst. Hierbei fällt auch des Öfteren der Begriff des „User Generated Content“. Die Inhalte werden nicht mehr nur noch von Medienunternehmen oder Agenturen erstellt und über das Internet verbreitet, sondern auch von einer Vielzahl von Nutzern. Klassische Beispiele hierfür sind das private Blog, die Online-Enzyklopädie Wikipedia, Foto- und Video-Portale wie Flickr oder YouTube, "Social Network"-Angebote wie StudiVZ oder "Social Bookmark"-Dienste wie Delicious.

Weißabgleich

Korrektur der Farbtemperatur bei Digitalkameras um Farbstiche zu vermeiden.

WWW

Abkürzung für "World Wide Web"

WYSIWYG

Abkürzung von "What you see is what you get". Diese Bezeichnung findet man vor allem bei DTP-Programmen für das Layout. Es bedeutet so viel wie: Was auf dem Bildschirm zu sehen ist, wird auch hinterher genauso im Druck aussehen.

X


XHTML

Extensible Hypertext Markup Language. Weiterentwicklung der Sprache HTML, die mit Hilfe von XML neu definiert wurde. Die Sprache besteht zurzeit in der Version 1.1. Definiert, entwickelt und überwacht wird die Sprache vom World Wide Web Consortium W3C.

XML

Extensible Markup Language. Auszeichnungssprache mit der Webseite-Entwickler eigene Elemente definieren können, oder XHTML-Elemente weiterentickeln oder ändern können. XML eignet sich nicht nur für die Darstellung von Webseiten im Browser, sondern auch für die Datenaufbreitung in anderen EDV-Programmen, z.B. im Print-Bereich. Definiert und überwacht wird XML vom World Wide Web Consortium W3C.

Y


Yahoo

Werbegestützte Suchmaschine und Verzeichnisdienst. Ebenso Anbieter von Email-Adressen, Messenger-Systemen, Dating-Seiten und mehr.
Link zum Thema: http://de.yahoo.com/